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Finanzergebnis stärkte EBIT und Konzerngewinn

Neben der starken operativen Leistung lag auch das nicht-operative Finanz­ergebnis von SIX in Höhe von CHF 273,8 Mio. deutlich über dem Vorjahr. Zum einen hat der Verkauf von 10,1 Mio. Worldline-Aktien (5,5 % des Aktien­ka­pitals von Worldline) realisierte Wert­gewinne mit sich gebracht. Die Aktien wurden im April mittels eines Accelerated-Bookbuilding-Verfahrens veräussert. Zum anderen akquirierte Worldline im Oktober durch die Ausgabe von neuen Aktien den Zahlungsdienstleister Ingenico, was sich durch eine höhere Bewertung der im Besitz von SIX verblei­benden Worldline-Aktien eben­­falls positiv auf das Finanzergebnis von SIX auswirkte.

Worldline ist nach wie vor die grösste Unternehmensbeteiligung von SIX. Der Aktienanteil von SIX an Worldline hat sich jedoch im Vergleich zu 2019 aufgrund der auf beiden Seiten getätigten Trans­ak­tionen von 21,8 % auf 10,7 % verkleinert. In der Erfolgsrechnung von SIX macht sich dies in der Position «Anteil am Gewinn und Verlust assoziierter Unter­nehmen und Joint Ventures» bemerkbar (–77,5 % im Vergleich zum Vorjahr). SIX bleibt mit ihrem Aktienanteil von rund 10,7 % und Stimmrechtsanteilen von rund 18,9 % aber weiterhin die grösste Aktionärin von Worldline und partizipiert über diese Beteiligung zusätzlich am Wachstum im digitalen Zahlungsverkehr. Die Worldline-Aktie stieg im Berichtsjahr von EUR 63,15 auf EUR 79,10 (+25,3 %).

Unter dem Strich stärkte das hohe Finanzergebnis im Berichtsjahr das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und den Konzerngewinn. Es resultierte eine deutliche Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr: Das EBIT belief sich auf CHF 516,6 Mio., der Konzern­gewinn auf CHF 439,6 Mio.

Für 2020 schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine ordent­­li­che Dividende von CHF 4,30 pro Aktie vor.