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Mitarbeitende und Unternehmenskultur

Die Mitarbeitenden von SIX haben in den letzten zwei Jahren der Pandemie Resilienz und Engagement bewiesen. Ihre Sicherheit und Gesundheit haben für SIX oberste Priorität, weshalb SIX während der Pandemie konsequent situationsgerechte Schutzmassnahmen umsetzte. SIX fördert zudem eine von Offenheit und Inklusion geprägte Unternehmenskultur. Sie ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Unter­nehmens­strategie.

Um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs und die Stabilität der kritischen Finanzmarktinfrastruktur zu gewährleisten, ist es unabdingbar, dass die Mitarbeitenden von SIX gesund und sicher sind. Mit Ausbruch der COVID-19-Pandemie in Europa setzte SIX eine interne «Corona-Taskforce» ein, welche die Mitarbeitenden laufend über die Pandemieentwicklung informierte und konsequent situationsgerechte Massnahmen umsetzte.

Aufgrund der wiederkehrenden Pandemiewellen in 2020 und 2021 arbeitete ein Grossteil der Belegschaft in dieser Zeit von zu Hause oder im Split-Betrieb. Gleichzeitig hatten die Mitarbeitenden erhebliche Herausforderungen im Berufs- und Privatleben zu bewältigen. So brachte zum Beispiel die Integration von BME neue Strukturen, Zuständigkeiten und Prozesse mit sich, an die sich die Mitarbeitenden beider Seiten erst gewöhnen mussten. Zudem erforderte die Arbeit von zu Hause häufig eine Umorganisation des Familienlebens und des indivi­duellen Tagesablaufs.

Aufgrund dieser Situation rückten Themen wie Work-Life-Balance und damit verbundene Aspekte wie Ver­einbarkeit von Beruf und Familie, Geschlech­tergerechtigkeit oder (mentale) Gesundheit noch stärker in den Fokus. Mitarbeitende von SIX hatten die Möglichkeit, bei beruflichen oder privaten Sorgen kostenlose externe Unterstützung und vertrauliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine spezifische Schulung sollte Führungskräfte für psychische Erkrankungen und deren Prävention sensibilisieren und Möglichkeiten zur Förderung des Betriebsklimas und der Zusammen­arbeit aufzeigen. Mit Angeboten wie dem Peer-Coaching-Programm parents@work, Gender Diversity und LGBT+ Netzwerken, oder Sport- und Freizeitclubs unterstützt SIX die Gemeinschaftsbildung unter den Mitarbeitenden. In Zusammenarbeit mit dem Advance-Netzwerk für «Gender Equality in Business» bietet SIX zudem laufend Mentoring- und Weiterbildungs­angebote speziell für Frauen an.

Kulturwandel als Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft

Eine offene, integrative und wachstumsorientierte Unternehmenskultur, die von den «SIX Spirit»-Werten (Kunden­orientierung, Zusammenarbeit, Eigenverantwortung, Vertrauen) geprägt ist, hat für SIX weiterhin höchste Priorität. Sie ist Voraussetzung für eine erfolg­reiche Umsetzung der Unternehmensstrategie. SIX arbeitet in drei Schwerpunkt­bereichen und mit einer langfristigen Perspektive an der Entwicklung ihrer Unternehmenskultur. Dazu gehören die Weiterentwicklung der Führungskräfte, Initiativen, die das Engagement der Mitarbeitenden fördern, sowie Leistungs-, Entwicklungs- und Kom­pensations­frameworks, welche die SIX Spirit-Werte unterstützen.

SIX fördert Vielfalt, Gleichberech­tigung und Integration und hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauen­anteil auf der mittleren und oberen Füh­rungs­ebene bis 2023 auf mindestens 25% zu erhöhen. Im Jahr 2021 konnte der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 22,2% gesteigert werden (2020: 19,3%). Mit Hannah Zaunmüller als neuer Chief Human Resources Officer nahm im Februar 2021 eine zweite Frau Einsitz in die erweiterte 10-köpfige Konzern­leitung. Der Frauenanteil im Ver­waltungsrat ist mit dem Rücktritt von Sabine Keller-Busse Ende April auf 10% gesunken. ■